Das Amphitheater

Das Amphitheater in Trier ist ein Beweis dafür, dass die Stadt schon in frühen Jahren Reichtum und Prestige hatte. Hier wurden unter anderem Gladiatorenkämpfe aufgeführt, bei denen Sklaven gegeneinander oder aber gegen wilde Tiere antreten mussten. Des Weiteren wurde das Amphitheater aber auch für Hinrichtungen genutzt, die bei der Bevölkerung sehr gern gesehen waren. Weiterhin diente das Theater als östliches Stadttor.

In den frühen Jahren war das Amphitheater Teil der römischen Stadtmauer. Es wurde unterhalb des Petrisberges errichtet, wohl um für die Zuschauerränge keine Erde aufschütten zu müssen. Unterhalb des Theaters befand sich ein Keller, von wo aus die Akteure in die Arena gelangen konnten. Teile dieses Kellers sind noch heute sichtbar und können im Rahmen einer Führung angesehen werden.

Im fünften Jahrhundert war der Ruhm des Amphitheaters vorbei und es wurde vornehmlich als Steinbruch genutzt. Bereits im Jahr 1986 entschied die UNESCO jedoch, das Amphitheater zum Weltkulturerbe aufzunehmen und es so vor weiteren Schäden zu schützen.

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