Römerbrücke
Die Römerbrücke in Trier ist die älteste Brücke Deutschlands und gleichzeitig die älteste römische Brücke nördlich der Alpen. Die erste Brücke führte hier bereits um 17 vor Christus die Menschen über die Mosel, wobei es sich damals noch um einen Holzbau handelte.
Die erste Steinbrücke hingegen stammt aus dem Jahr 45 nach Christus, sie war jedoch ein kleines Stück flussabwärts errichtet worden. Die Pfeiler der heutigen Römerbrücke hingegen wurden in den Jahren 144-152 errichtet, Teile dieser noch ursprünglichen Pfeiler sind bei Niedrigwasser noch heute zu sehen.
Flussaufwärts wurde die Brücke mit zugespitzten Pfeilern ausgestattet, wodurch sie vor Eis und Hochwasser geschützt werden sollte. Trotz der massiven Pfeiler errichteten die Römer damals wiederum eine Holzbrücke, die mit ihrer zehn Meter breiten Fahrbahn dem damaligen Verkehr gut standhalten konnte.
Erst im Mittelalter, im 12. Jahrhundert, wurde die Brücke schließlich aus Stein errichtet. Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie zwar von französischen Truppen gesprengt, aber bereits 1716 wieder erneuert.
Im Jahr 1945 dann konnten die französischen Truppen über die noch immer unzerstörte Brücke gelangen und in westliche Richtung weitermarschieren.
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