Trierer Dom

Der Dom wurde ursprünglich auf den Resten eines alten Wohnhauses errichtet, ursprünglich jedoch als Basilika. Sie gehörte im vierten Jahrhundert nach Christus mit ihren vier Basiliken sowie dem Baptisterium und den weiteren Nebengebäuden zu einer der größten Kirchenanlagen, die es in Europa gab. Schon 340 entstand dann der heutige Kern des Doms, der vier Säulen aus dem Odenwald besaß.

Im ausgehenden Mittelalter wurde die Kirche äußerlich stark verändert. So wurden im 16. Jahrhundert die Osttürme erhöht, auch der Westturm erfuhr eine Aufstockung. Im 18. Jahrhundert wurde der Dom dann mit der Heiltumskapelle erweitert, die den Heiligen Rock verwahrt.

Zwar wurde der Dom im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, er konnte jedoch durch die vereinten Kräfte der Trierer schnell wieder aufgebaut werden. In den Jahren 1960-1974 wurde der Dom umfassend saniert, um weiteren Verfall zu vermeiden.

Der Dom kann heute von Touristen besucht und bestaunt werden. Regelmäßig finden zudem Ausstellungen und Konzerte statt. Die Internationalen Orgeltage beispielsweise sind jährlich im Mai und Juni Anziehungspunkt für viele Liebhaber klassischer Orgelmusik.

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